DIE FRAU, DIE ARBEIT, DIE KUNST und das GELD. Ein Film von: SI.SI. Klocker

Erscheinungsjahr der Publikation:
2007

Der Dokumentarfilm portraitiert Frauen, die in kreativen, künstlerischen Berufen tätig sind. Wie gehen KünstlerInnen mit Arbeit, Kunst und Geld um?
In „Die Frau, die Arbeit, die Kunst und das Geld“ werden die spezifischen Lebenssituationen von Künstlerinnen untersucht:
Mehrfachbelastung, unsichere und unregelmäßige Arbeits- und Erwerbsbedingungen, Existenzängste etc. prägen ihren Alltag.
Sie alle erzählen vom Underground Kampf kreativ schaffender Frauen, sie berichten von ihren Guerilla-Taktiken, Sehnsüchten und Wünschen.
Künstlerinnen aus mehreren Regionen: Wien, Berlin, Vorarlberg und San Francisco beziehen dazu Stellung, dabei stehen sich unterschiedliche Auffassungen der einzelnen Künstlerinnen gegenüber.
Es ist ja oft trotz bester Absicht, künstlerischem Engagement und Tatendrang nicht selbstverständlich für Frauen, sich über einen kreativen Beruf zu verwirklichen. Durststrecken treten immer wieder auf. KünstlerInnen sind meistens immer noch unterbezahlt, windigen Werkverträgen ausgesetzt, werden vom Sozialsystem ausgeschlossen, sind meistens nur kurzzeitig beschäftigt, leben in prekären Arbeitsverhältnissen und sind nur in seltenen Fällen fest angestellt. Lukrative Nebenjobs sind daher sehr gefragt:
Die amerikanische Performancekünstlerin Annie Sprinkle berichtet über ihre Zeit als Sexworkerin, in der sie sehr viel Geld verdient hat, um damit schließlich ihre künstlerische Arbeit zu finanzieren.
Das Thema Geld spielt bei Künstlerinnen, die ums Überleben kämpfen und nicht durch einen regelmäßigen Job abgesichert sind, eine grosse Rolle.
In dieser heiter, ironischen Momentaufnahme werden unterschiedliche Zugänge in Bezug auf Geld, Arbeit und Kunst selbstkritisch, aber auch heiter reflektiert.