Dokumentation
Genaue Uhrzeiten
Freitag, 7. März 2008, 14.00 – 18.00 Uhr
Samstag, 8. März 2008, 10.00 – 13.00 und 15.00 – 19.00 Uhr
Sonntag, 9. März 2008, 10.00 – 13.00 und 15.00– 17.00 Uhr
Inhalt
Nicht nur der Überwachungsstaat sammelt Daten und Bilder von BürgerInnen, dass einem ganz gruselig werden könnte. Das Bedürfnis nach Dokumentation ist auch andernorts vorhanden. VeranstalterInnen und ProduzentInnen künstlerischer und kultureller Ereignisse entwickeln oft eine Dokumentierungswut, die der staatlichen um nichts nachsteht. Die Intention ist jedoch eine grundlegend andere: Meist geht es darum, unvergessliche Momente zu konservieren, die eigene Arbeit für andere sichtbar zu machen oder einfach den Versuch zu unternehmen, ein Ereignis in Erinnerung zu behalten. Und doch vermodern die Dokumentationen, sei es in Form von Fotografien, Videos oder auch Texten oft in Archiven und niemand interessiert sich dafür.
Methoden
Der Workshop nähert sich dem Thema Dokumentation von einem praktischen, anwendungsorientierten Zugang. Nach einem kurzen Überblick über verschiedene Formen der Dokumentation, untersuchen wir unterschiedliche Erfordernisse und Notwendigkeiten für Dokumentationen – abgestimmt auf die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen. Der Hauptteil des Workshops liegt in der systematischen Dokumentation eines Ereignisses: angefangen von der Erstellung eines Konzepts bis hin zur Durchführung. Eine gemeinsame Analyse und Kritik dieser Arbeiten beschließt den Workshop.
Mitnehmen
Die Dokumentationen innerhalb des Seminars werden mit den Werkzeugen durchgeführt, die die TeilnehmerInnen auch sonst verwenden. Bitte deshalb Bleistift, Videokamera, Fotokamera oder Audioaufnahmegerät zum Workshop mitbringen.
